KSK-Beitragsehrlichkeit der Wirtschaft soll stärker kontrolliert werden

Nach der erfolgreichen, von ver.di unterstützten Petition zur Künstlersozialkasse (KSK) hat das Kabinett am letzten Mittwoch einen Gesetzesentwurf zur Sicherung der KSK beschlossen. Demnach soll die Wirtschaft stärker kontrolliert werden. In der Vergangenheit hatten viele Firmen keine KSK-Abgaben entrichtet, die KSK-Beiträge stiegen von 4,1 (2013) auf 5,2 Prozent (2014). Um weitere Beitragssteigerungen zu vermeiden, soll es statt bisher 75.000 Kontrollen künftig 400.000 Kontrollen geben. Die erhofften Mehreinnahmen belaufen sich auf 32 Millionen Euro.
„Die Künstlersozialkasse mit ihrem Modell der Auftraggeberbeteiligung hat sich als zukunftsweisende Institution bewährt und würde durch die Umsetzung des Gesetzesentwurfes zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes noch einmal deutlich besser abgesichert“, betonte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

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