Archiv der Kategorie: Westfälische Rundschau

ddvg unterstützt WR-Freie mit 100.000 €

Es hat etwas gedauert, aber nun ist es gelungen: Die ddvg hat sich bereit erklärt, die WR-Freien zu unterstützen. Sie hat dafür 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das ist längst nicht so viel, wie wir uns gewünscht hätten, aber immerhin ist es eine (kleine) Anerkennung für die unverzichtbare Arbeit der freien Mitarbeiter!

Die Einmalzahlung können alle Freien erhalten, die für die WR gearbeitet haben und die unter die damals mit der Funke-Gruppe verhandelten Bedingungen fallen (d.h. mindestens ein Jahr Beschäftigung, mindestens 7.500 Euro Durchschnittshonorar pro Jahr, zu Einzelheiten s. Ende der Mail). Die Höhe richtet sich nach Dauer und Umfang der Beschäftigung. Was das konkret bedeutet, müssen wir noch ausrechnen.

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Westfälische Rundschau: Wenigstens etwas rausgeholt

Kahlschlag in Westfalen – die Westfälische Rundschau atmet nicht mehr. In einer beispiellosen Aktion wurden die Redaktionen der Westfälischen Rundschau geschlossen, Feste und Freie müssen sich neue Aufgabenfelder suchen. Während Feste zumindest durchs Arbeitslosengeld ein wenig abgesichert sind, stehen die Freien finanziell vor dem Nichts. Zumindest eine kleine soziale Abfederung konnte ver.di dem WAZ-Konzern abringen.

Profitieren können von dem Angebot grundsätzlich Freie, die einen jährlichen Mindestjahresumsatz von 7.500 € erzielt haben. Und zwar im Durchschnitt – und der errechnet sich aus der gesamten Vertragslaufzeit. Wer da länger als ein Jahr dabei ist und diese Kriterien erfüllt, der (oder die) erhält 25 Prozent des Jahresumsatzes quasi als Abfindung, also mindestens Weiterlesen