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“Starker Einsatz” – Auszeichnung für Courage im Filmalltag

Im Rahmen der Verleihung des Deutschen Schauspielerpreises am 10. Februar 2014 wird die ver.di FilmUnion in Kooperation mit dem Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) erstmalig eine Auszeichnung für ein besonderes Engagement für die Interessen der Filmschaffenden verleihen.

Mit dem Preis ‘Starker Einsatz’ soll eine Person oder Personengruppe geehrt werden, die im oft schwierigen Alltag der Filmproduktion für Fairness und gute Arbeitsbedingungen sorgt, die bei Schwierigkeiten vermittelt und damit in besonderer Weise zum Gelingen eines Projektes beiträgt.

Der diesjährige Preisträger wird am Abend der Preisverleihung bekannt gegeben.

Der »Starke Einsatz« setzt die Reihe des ver.di Fernsehpreises fort, die 1964 mit dem in Hamburg gestifteten Fernsehpreis der Deutschen Angestellten Gewerkschaft begann und zuletzt als ver.di Fernsehpreis an Drehbuch und Regie verliehen wurde. Unter den Preisträgern finden sich große Namen im deutschen Fernsehen wie Matthias Esche (1988), Heinrich Breloer (1994), Ulrich Plenzdorf (1995), 2011 ging die Auszeichnung an Robert Thalheim für das Drehbuch von ‘Am Ende kommen Touristen’ und an Aelrun Goette für die Regie bei ‘Keine Angst’.

“Wir freuen uns besonders, dass der renommierte ver.di Fernsehpreis mit der neuen Ausrichtung als ‘Starker Einsatz’ unter dem Dach des DSP ein neues Zuhause gefunden hat”, betont Kathlen Eggerling im Namen der ver.di FilmUnion.

ES BRENNT – Film- und Fernsehschaffende schlugen Alarm am Münchner Stachus


Es brannte und es brennt weiter!

ES BRENNT! Deshalb fordern wir die Sender, Filmförderer, Produzenten und Politik dazu auf, für angemessene Produktionsbedingungen zu sorgen, so dass:

  • kein/e Film- und Fernsehschaffende/r mehr für Dumpinglöhne arbeiten muss, sondern faire Honorare und Gagen bezahlt werden können
  • soziale Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und im Alter selbstverständlich ist und Scheinselbständigkeit nicht gefördert wird
  • Filme unter Einhaltung bestehender Gesetze, Tarifbestimmungen und Arbeitsschutzregelungen hergestellt werden können
  • die Film- und Fernsehkreativen an der Erlöskette beteiligt werden, wie es das Urhebergesetz verlangt.
Brennender Mann

Foto: Kerstin Hüttner

Anlässlich der immer prekärer werdenden Arbeitsbedingungen haben sich 14 Berufsverbände und Gewerkschaften aus allen Bereichen der Film- und Fernsehproduktio n erstmals zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Auf dem Karlsplatz in München demonstrierten Filmschaffende – darunter auch Aktivisten aus NRW – gemeinsam auf dem roten Teppich. Höhepunkt und Sinnbild der Aktion war ein Feuerstunt.

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