Archiv der Kategorie: Kunst

Klage gegen die VG Wort: ver.di weist Falschbehauptungen zurück

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verwahrt sich gegen falsche Behauptungen, wonach sie “zusammen mit der VG Wort” und anderen Beteiligten “2007 eine Änderung des Paragrafen 63a Urhebergesetz durchgesetzt” habe, die das Abtreten von Vergütungsansprüchen an Verlage wieder erlaubte. Weiterlesen

Wahl-Stolper-Fragen zur KSK

bundestagswahl-83934Die Künstlersozialkasse ist des Öfteren in der Kritik, stramme Wirtschaftsverbände fordern sogar hin und wieder deren Abschaffung. Dabei ist die KSK das zentrale Element der sozialen Absicherung von Medienschaffenden und Künstlern. Der Freibrief wollte darum wissen, wie es denn zumindest um das verbale Engagement der größeren Parteien steht – fünf Parteien (CDU, SPD, FDP, GRÜNE und LINKE) wurden angemailt, um Antwort gebeten und bei Bedarf nach einer Woche noch einmal erinnert. Eine Längenvorgabe gab es übrigens nicht, jeder konnte schreiben, was ihm oder ihr wichtig war.

Der Freibrief dokumentiert die Antworten ungekürzt, damit sich jeder seine Meinung bilden kann.

Frage 1: Die Künstlersozialkasse (KSK) ist seit

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Künstlersozialkasse – Die Basics

Seit Jahrzehnten hat sich eigentlich am Prinzip der Künstlersozialkasse nichts geändert. Insofern ist dies ein Beitrag weniger für alte Hasen denn für Einsteiger in den Beruf – denn ohne die KSK sähe es bei der Sozialversicherung schwierig aus für viele Medienschaffende.

Die Grundlage: Die Künstlersozialkasse ist die PFLICHTversicherung für Journalisten und Mäler, für Schauspieler und Musikanten jedweder Art. Sie alle gehören rein – berühmte Tatort-Kommissare (so sie als freischaffende Schauspieler arbeiten) ebenso wie der Bildhauer aus Solingen, der Buchautor aus Bielefeld und all die anderen. Bedingung: Sie üben die künstlerische Tätigkeit nicht Weiterlesen

KSK: Nichts für „schwierige Fälle“

Die Prüferinnen und Prüfer der Künstlersozialkasse lieben klare Fälle. Wer aber im Journalismus immer knapperes Auskommen findet, demjenigen (oder derjenigen) droht die soziale Schieflage. Allein der Gesetzgeber könnte helfen – doch die Parteien scheinen sich kaum für die Künstler und deren Versicherung zu interessieren.

Es hat die Schlagzeilen beherrscht – und es wird sie wohl weiter beherrschen. Unsere Medienorgane berichten von Redaktionsschließungen, von Journalisten, die sich neue Arbeit suchen müssen. Viele von ihnen können und wollen vom Journalismus nicht lassen. Das ist auch gut so, ist der Journalismus doch ein Beruf, der Überzeugungstäter braucht.

Aber in solchen Situationen droht das Versicherungs-Chaos – und eventuell Weiterlesen