Archiv der Kategorie: Kultur

Koalitionsvertrag zur Künstlersozialkasse

Auf Seite 132 des Koalitionsvertrags der 18. Legislaturperiode zwischen CDU, CSU und SPD heißt es zur Künstersozialkasse:

Soziale Absicherung von Künstlern
Die Koalition wird sich in der kommenden Legislaturperiode für die soziale Absicherung von Kreativen und Künstlern einsetzen und für weitere Verbesserungen sorgen. Lücken in der sozialen Absicherung von Künstlern werden wir identifizieren und Lösungen entwickeln.
Wir werden die Künstlersozialkasse erhalten und durch eine regelmäßige Überprüfung der Unternehmen auf ihre Abgabepflicht hin dauerhaft stabilisieren. Dafür müssen wir einen weiteren Anstieg der Künstlersozialabgabe verhindern. Dies setzt voraus, dass alle abgabepflichtigen Unternehmen ihren Beitrag leisten.
Ein effizientes Prüfverfahren soll die Belastungen für Wirtschaft und Verwaltungen minimieren und Abgabegerechtigkeit herstellen. Dabei wollen wir auch die Abgrenzung von ehrenamtlicher und künstlerischer Tätigkeit schärfen.

Hier gibt es den ganzen Koalitionsvertrag.
Der verdi-Freibrief hatte bereits über die Wahlprogramme der einzelnen Parteien zur Künstersozialkasse sowie eine Petition zur Überprüfung der Unternemensabgaben bereichtet.

Klage gegen die VG Wort: ver.di weist Falschbehauptungen zurück

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verwahrt sich gegen falsche Behauptungen, wonach sie “zusammen mit der VG Wort” und anderen Beteiligten “2007 eine Änderung des Paragrafen 63a Urhebergesetz durchgesetzt” habe, die das Abtreten von Vergütungsansprüchen an Verlage wieder erlaubte. Weiterlesen

Wahl-Stolper-Fragen zur KSK

bundestagswahl-83934Die Künstlersozialkasse ist des Öfteren in der Kritik, stramme Wirtschaftsverbände fordern sogar hin und wieder deren Abschaffung. Dabei ist die KSK das zentrale Element der sozialen Absicherung von Medienschaffenden und Künstlern. Der Freibrief wollte darum wissen, wie es denn zumindest um das verbale Engagement der größeren Parteien steht – fünf Parteien (CDU, SPD, FDP, GRÜNE und LINKE) wurden angemailt, um Antwort gebeten und bei Bedarf nach einer Woche noch einmal erinnert. Eine Längenvorgabe gab es übrigens nicht, jeder konnte schreiben, was ihm oder ihr wichtig war.

Der Freibrief dokumentiert die Antworten ungekürzt, damit sich jeder seine Meinung bilden kann.

Frage 1: Die Künstlersozialkasse (KSK) ist seit

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