Archiv des Autors: Die Redaktion

VG Bild-Kunst – Stimmen übertragen!

Im Kampf für gerechte und angemessene Vergütungen für Urheber/innen und Leistungsschutzberechtigte sind die Verwertungsgesellschaften besonders wichtig. Die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst lädt für den 28. Juni zu den Berufsgruppenversammlungen und die diesjährige Mitgliederversammlung ein – die Gremien haben in diesem Jahr einige Satzungsänderungen und Änderungen der Verteilungspläne auf der Agenda. Weiterlesen

KSK-Beitragsehrlichkeit der Wirtschaft soll stärker kontrolliert werden

Nach der erfolgreichen, von ver.di unterstützten Petition zur Künstlersozialkasse (KSK) hat das Kabinett am letzten Mittwoch einen Gesetzesentwurf zur Sicherung der KSK beschlossen. Demnach soll die Wirtschaft stärker kontrolliert werden. In der Vergangenheit hatten viele Firmen keine KSK-Abgaben entrichtet, die KSK-Beiträge stiegen von 4,1 (2013) auf 5,2 Prozent (2014). Um weitere Beitragssteigerungen zu vermeiden, soll es statt bisher 75.000 Kontrollen künftig 400.000 Kontrollen geben. Die erhofften Mehreinnahmen belaufen sich auf 32 Millionen Euro.
„Die Künstlersozialkasse mit ihrem Modell der Auftraggeberbeteiligung hat sich als zukunftsweisende Institution bewährt und würde durch die Umsetzung des Gesetzesentwurfes zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes noch einmal deutlich besser abgesichert“, betonte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

Auch in Münster: Infoveranstaltung für Kleinunternehmer und Freelancer

“Wenn alle Stricke reißen …”
oder “Wie du als Selbständiger im Notfall nicht untergehst.”
22.05.2013 @ 19:30 Uhr Münster, Alexianer Waschküche, Vortragsraum, Bahnhofstrasse 6, 48 143 Münster
Dein wichtigster, gar einziger großer Kunde vergibt keine Jobs mehr. Eine hohe Rechnung wird und wird nicht bezahlt. Dein Auftraggeber geht pleite, bevor er deine Rechnungen beglichen hat. Und plötzlich steht dir das Wasser bis zum Hals. Denn deine Kosten laufen weiter, die Rücklagen sind schneller aufgebraucht als geplant. Eine Notlage, in die du als Kleinunternehmer/in oder Freelancer/in ohne eigenes Verschulden jederzeit rutschen kannst, egal ob du gerade aus den Startlöchern kommst oder als alter Hase unterwegs bist. Da musst du durch. Aber wie? Weiterlesen

KSK im Petitionsausschuss des Bundestages

Am 6. August endete eine außerordentlich erfolgreiche Petition zum Erhalt der Künstlersozialkasse (KSK). Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner forderten, dass die Deutsche Rentenversicherung gesetzlich dazu verpflichtet wird zu kontrollieren, ob auch die Unternehmen ihrer Abgabeverpflichtung nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz nachkommen. Ohne regelmäßige Kontrollen bestünde die Gefahr, dass mehr und mehr Unternehmen die Abgaben nicht zahlen und der Beitragssatz für ehrliche Unternehmen stark ansteige. Hierdurch, so die Sorge des Petenten, könne die KSK insgesamt in Gefahr geraten. Zuletzt ist die Abgabe von 3,9 Prozent auf 5,2 Prozent gestiegen. Wir berichteten hier, hier und hier.

Nachdem die Petition mehr als 70.000 Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden hatte, kam es heute zu einer Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestags. Der Petent Hans-Jürgen Werner erklärte, dass es verschiedene Gründe gäbe, wenn Unternehmen die Abgabe nicht zahlen. Einige hätten tatsächlich noch nie von der Abgabe gehört, andere taktierten nach dem Motto, abwarten und eventuell nachzahlen. Weiterlesen

Aktive Arbeitsmarktpolitik für Solo-Selbstständige

Gründungszuschuss und Arbeitslosenversicherung für Solo-Selbstständige sind Elemente moderner Arbeitsmarktpolitik

Der Gründungszuschuss als Leistungsangebot aktiver Arbeitsmarktpolitik und die freiwillige Pflichtversicherung Solo-Selbstständiger in der Arbeitslosenversicherung müssen gestärkt und auf die Realitäten brüchiger Erwerbsbiographien hin weiterentwickelt werden – das ist das Fazit eines Fachgesprächs, zu dem ver.di am 12. Februar Politikerinnen und Politiker und hochrangige Experten der Arbeitsmarktpolitik eingeladen hatte. Die Einschnitte, die die beiden Instrumente in den letzten Jahren erlitten haben, erweisen sich als kontraproduktiv, so das Ergebnis aktueller Studien, die im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt wurden.

Zwei Drittel aller Unternehmensgründungen erfolgen durch Solo-Selbstständige (ohne Beschäftigte). Sie gründen häufig aus der Arbeitslosigkeit heraus und aus Mangel an Erwerbsalternativen.
Weiterlesen auf den ver.di-Seiten zur Arbeitsmarkt- und Sozialploitik